Vor achtzig Jahren ging der Krieg zu Ende. Am 9. Mai 2025, im Jubiläumsjahr, ging das Unsterbliche Regiment in Wien in einer Zahl auf die Straße, wie es sie hier noch nie gegeben hatte.
Laut Polizei nahmen 1.500 Menschen am Marsch teil – dreimal so viele wie 2024. Nach unserer Zählung waren es rund 2.100.

Unter dem Siegesbanner
Die Feier stand unter dem Siegesbanner – einer genauen Kopie jenes Banners, das im Mai 1945 auf dem Reichstag gehisst wurde. Im April war es den Koordinatoren des Regiments in Moskau übergeben worden.
Der Tag begann am Maria-Theresien-Platz: Dort versammelten sich Landsleute und Freunde Russlands, und ein Konzert sorgte für festliche Stimmung.

Über den Ring zum Schwarzenbergplatz
Von dort zog der Zug über Wiens Prachtstraße, die Ringstraße, an der Wiener Staatsoper vorbei zum Denkmal des sowjetischen Soldaten am Schwarzenbergplatz. Porträts von Frontkämpfern, Fahnen, an der Spitze des Zuges die Zahl „80“.



Beim Denkmal
Am Schwarzenbergplatz endete der Marsch mit einer Kundgebung und einem Festkonzert, später trat ein Chor auf.


Das Siegesjubiläum in Wien hat Generationen und Länder im Gedenken an die Helden des Krieges vereint.

