56 Soldaten, zehn davon namenlos: Arbeitseinsatz in Jedlesee

56 Soldaten, zehn davon namenlos: Arbeitseinsatz in Jedlesee

Am 13. April 1945 endete die Wiener Operation – die österreichische Hauptstadt wurde von der nationalsozialistischen Besatzung befreit. Achtzig Jahre später, am Vorabend dieses Datums, am Samstag, dem 12. April 2025, fuhren wir zur sowjetischen Kriegsgräberanlage in Wien-Jedlesee.

Hier ruhen 56 sowjetische Soldaten. Zehn von ihnen sind unbekannt.

Am Obelisken in Jedlesee, 12. April 2025
Am Obelisken in Jedlesee, 12. April 2025

Moos, Einfassungen, Blumen

Der Ort war lange verwahrlost. Die Teilnehmenden des Arbeitseinsatzes befreiten die Gedenkplatten vom Moos, richteten die Einfassungen und pflanzten frische Blumen.

Die Platten werden vom Moos befreit
Die Platten werden vom Moos befreit
Arbeit entlang der Plattenreihe
Arbeit entlang der Plattenreihe
Eine Platte: vorher – nachher
Eine Platte: vorher – nachher
Plattenreihe: vorher – nachher
Plattenreihe: vorher – nachher

Würde statt Verwahrlosung

Die Grabanlage hat sich verwandelt. Sie sieht nun wieder so aus, wie ein Ort aussehen soll, an dem sowjetische Soldaten ruhen – würdevoll und in dankbarem Gedenken.

Die Plattenreihe nach dem Einsatz
Die Plattenreihe nach dem Einsatz
Der Obelisk mit Kränzen
Der Obelisk mit Kränzen

Ewiges Gedenken den sowjetischen Soldaten – den Befreiern Europas!

„Unsterbliches Regiment“, Wien, April 2025